Krise & Kritik: Über die Macht und Ohnmacht eines Begriffs
Grouss Liewensfroen: Krisen und unser Umgang damit
Eine kritische Beleuchtung der Omnipräsenz des Krisenbegriffs
Ausgehend von der Beobachtung, dass die Gesellschaft seit ca. 20 Jahren scheinbar von einer Krise in die nächste stolpert (Finanz-, Euro-, Flüchtlings-, Ölpreiskrise etc.), wird untersucht, ob eine Rückkehr zur „Normalität“ möglich ist, wenn Krisen bereits derart normalisiert sind.
Gemeinsam mit Experten aus den Bereichen Philosophie und KI-Forschung – darunter Ansgar Lyssy (Uni Leipzig), Robert Koenig (Uni Wien) und Nora Schleich (EwB) – werden folgende Schwerpunkte diskutiert: Die Macht und Ohnmacht der Krisendiagnose: Beherrscht der Krisenbegriff mittlerweile unser Denken und die Algorithmen?
Theorie vs. Digitale Praxis: Was kann die Philosophie zur Einordnung des digitalen Zeitalters beisteuern?
In Kooperation mit forum.
Teil des Projektes „Digitale Dialektik. Soziophilosophische Diskussionen über unsere vernetzte Lebenswelt“, unterstützt durch die Œuvre.


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