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Die katholische Ästhetik – von der alten Messe bis zum „Catholicore“

Expertenrunde im MUDAM und Weiterbildungs-Matinée im CFD

Seit einiger Zeit erfreuen sich Elemente katholischer Frömmigkeit wieder großer Beliebtheit. Auf Plattformen wie TikTok entdecken junge Menschen unter dem Stichwort „catholic core“ im 21. Jahrhundert die Ästhetik des Rosenkranzes wieder. Gleichzeitig werden im Streit um die nachkonziliare Liturgie häufig ästhetische Argumente angeführt. Eine Messe nach dem Missale Romanum von 1962 sei schöner. Diese unterschiedlichen Phänomene werfen die Frage auf, ob es eine spezifisch katholische Ästhetik gibt. Wenn das der Fall ist: Was macht sie aus und warum wirkt sie auf verschiedene Menschen so anziehend? Und nicht zuletzt: Lässt sich dieser Ästhetik etwas Religiöses abgewinnen, ohne in einen zeitgenössischen oder reaktionären Ästhetizismus zu verfallen ?

Morgens lädt Louis Berger zu einer Weiterbildungs-Matinée im Centre de Formation Diocésain Jean XXIII. Die Zeitabgaben werden noch durchgegeben.

Abends (19.00–21.00 Uhr) wird Louis Berger zu dieser Thematik einen Impulsvortrag halten, woraufhin eine Expertenrunde (u.a. mit Prof. Dr. Dr. Jean Ehret) reagieren wird.

Wir freuen uns darüber, dass wir diese Veranstaltung im MUDAM stattfinden lassen können.

Louis Berger (MA in Philo und Theologie) arbeitet im Erzbistum Freiburg, Stabsstelle Kommunikation und Medien, kommt aus der katholischen Journalistenschule München und ist zudem freier Publizist u.a. für die FAZ.

Prof. Dr. Dr. Jean Ehret (Professor für Theologie und Spiritualität, Gründer der LSRS), hat u.a. als Forschungsschwerpunkt das Verhältnis von Ästhetik und Theologie, wie auch die Morphologie des Denkens.

Datum:22.10.2024Eintritt:Gratis

Über eine kleine Spende würden wir uns freuen
Adresse:
Morgens im Centre de Formation Diocésain Jean XXIII

Abends im MUDAM

Information:info@ewb.luIn Zusammenarbeit mit:CFD, LSRSSprache:DE